Darstellung meiner Arbeit

Für meine künstlerische Arbeit habe ich das Medium Ton gewählt, obwohl es ein schwieriger Weg ist, anerkannt zu werden.

Dabei versuche ich das Material Ton offener und weiter wahrzunehmen, oft auch in Verbindung mit anderen Materialien, als es den Regeln des Handwerks oder den üblichen Sehweisen und Vorstellungen von Keramik entspricht.

Während meiner langjährigen Tätigkeit in der keramischen Industrie und in Handwerksbetrieben eignete ich mir ein umfassendes Wissen der technischen und handwerklichen Keramik  an, das ich in meiner über 20-jährigen Tätigkeit im eigenen Atelier noch vertiefen und festigen konnte. Aufgrund meiner Ausbildung in der chemischen Industrie entwickelte ich auch einige farbgebungstechnische Verfahren, die meiner Arbeit einen besonderen Wiedererkennungswert verleihen.

Ausgelöst durch ein persönliches Ereignis beschäftige ich mich seit dem Jahr 2000 in meiner künstlerischen Arbeit mit einem besonderen Thema. Meine Skulpturen, Objekte und Installationen geben den destruktiven Einfluss der Zeit, der Umwelt und bestimmter Ereignisse auf die belebte und unbelebte Materie wieder. Ich versuche in meiner Arbeit die Ästhetik des Zerfalls aufzuspüren und darzustellen. Das Thema Tod, Körper und Seele bildet den Hintergrund vieler skulpturaler Objekte.
Durch speziell entwickelte Materialtechniken versuche ich dem Thema eine überraschende Expressivität  zu verleihen und im Betrachter Neugier und zugleich Betroffenheit hervorzurufen. Ziel meiner Arbeit ist es beim Betrachter bestimmte Denkprozesse auszulösen.